Gestern waren wir, der Geschichts LK der Q1 bei einer Veranstaltung des Zentrum für Niederlande-Studien. Dort haben wir uns nach einer spannenden Einführung zum Thema Bestzungszeit in den Niederlanden durch Prof. Dr. Jacco Pekelder den Dokumentationsfilm ,, die Kinder von Truus“ von Pamela Sturhoofd und Jessica Van Tijn angeschaut. In der Dokumentation geht es um die Niederländische Wiederstandskämpferin Geertruida ,,Truus“ Wijsmuller die kurz vor und während des zweiten Weltkriegs über 10.000 hauptsächlich jüdische Kinder rettete. Dies tat sie mit sogenannten Kindertransporten, wo sie mit Zügen und Booten die Kinder nach England in Sicherheit brachte.

Nach dem Screening hatten wir noch die Möglichkeit mit den Produzuentinnen der Dokumentation zu sprechen und in den Austausch zu gehen. Besonders beeindruckend war für uns die Kernaussage der Dokumentation, dass man auch, wenn man im Leben viel schlimmes erlebt hat im Nachhinein dennoch positiv auf sein Leben zurück blicken und reflektieren kann. So kann man erkennen, dass manche schweren Entscheidungen anderer aus Liebe für einen getroffen wurden. Im Austausch ist uns vor allem die Botschaft der Produzentinnen im Kopf geblieben, dass man egal wie gut man einen Menschen kennt nicht seine ganze Geschichte kennt und der Mensch vielleicht nur auf die richtige Frage wartet um seine Geschichte zu erzählen.

Also traut euch fragen zu stellen!

(Text: Geschichts LK der MAG)